Geschichte der LiFe-Seminare
Es kam also nicht in Frage zu sagen: OK, jetzt machen wir eine Evangelisation, da lassen wir die Treffen in den Zellen ausfallen. Im Gegenteil: Es wurde klar, dass durch Evangelisation die Gemeinde nicht "irgendwie" wachsen sollte, sondern konkret sollten sich die Mitglieder der Zellen evangelistisch aktiv werden und Neubekehrte eine geistliche Heimat in den Kleingruppen ihrer Begleitpersonen finden. Werner Kniesel suchte also nach einer Methode, wie neben den evangelistischen Gottesdiensten auch in die Regionen der Gemeinde kleinere evangelistische Aktivitäten entwickelt werden konnten. Im Jahre 2001 berief die Gemeinde Urs Schmid als "Pastor für Evangelisation". Er war zu dieser Zeit bereits als Evangelist bekannt und wollte persönlich nicht nur Erfolge als "Reiseevangelist" sehen, sondern alle Prozesse rund um Evangelisation in einer lokalen Gemeinde besser verstehen und mit Schulungen und Projekten begleiten und verstärken. Werner Kniesel beauftragte Urs Schmid mit der Entwicklung einer neuen dezentralen Form der Evangelisation, welche auf das Leben der Kleingruppen in verschiedenen Regionen in und um Zürich zugeschnitten war.